News

7. April 2017 – Berlin/Deutschland

An bisher folgenden Terminen werde ich in einem Live-Vortrag von dieser Reise berichten:

So. 30.04.17, 15:00Uhr – 45min – Internationale Spezialradmesse SPEZI
Hörsaal 328/Audimax, Johannes Gutenberg Uni Mainz, An der Hochschule 2, 76726 Germersheim

Sa. 24.06.17, 12:00Uhr & 14:00Uhr – 60min – Tag der offenen Tür bei HP Velotechnik
HP Velotechnik OHG, Kapellenstr. 49, 65830 Kriftel

Do. 23.11.17, 19:00Uhr – 90min – „Fernweh-Radreisevorträge“ beim ADFC Bayreuth     Gasthof Schwenksaal, Pottensteinerstraße 12, 95447 Bayreuth

4. Januar 2017 – Berlin/Deutschland

Ich habe die Texte dieses Blogs als e-book gebunden, das hier heruntergeladen werden kann – *.epub (228KB) oder *.azw3 (305KB) für Amazon Kindle.

17. August 2016 – Berlin/Deutschland

471. Reisetag. Nach einem Flug von Tiflis/Georgien nach Berlin bin ich wieder zu Hause.

Es gibt noch feine Bilder und Geschichten der letzten Reiseabschnitte nachzureichen. Tadschikistan, Iran, Armenien. Auch Videomaterial habe ich noch.
Schaut also weiterhin ins Blog oder laßt Euch rechts im Menü per Mail über neue Beträge informieren!

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Day 471. After a flight from Tbilisi/Georgia to Berlin, I am back at home.

There are still fine pictures to show and stories to tell of the last stages. Tajikistan, Iran, Armenia. Also I’ve got some video footage.
So take a look further into the blog or subscribe new posts in the menue on the right! …weiterlesen

News

Wieder zu Hause

Was für spannende, erlebnisreiche, schöne, lehrreiche aber auch anstrengende, teils stressige 15,5 Monate liegen hinter uns. Eine Zeit, reduziert auf’s Wesentliche und doch erfüllt und immateriell luxuriös, denn ungebunden konnten wir diese Zeit als Familie miteinander verbringen und unsere Erlebnisse miteinander teilen. Eine gute gemeinsame Zeit, dieses intensive Miteinander war das Ziel unserer Reise. Dieses Ziel haben wir erreicht! Wir alle drei sind auf unsere Kosten gekommen und haben alles ohne wirkliche und vor allem ohne gesundheitliche Probleme überstanden.

Fast neun Monate waren wir mit den Fahrrädern in Südostasien, waren 2,5 Monate in Australien, anschließend bin ich allein vier Monate durch Myanmar, Zentralasien und Iran gefahren. 17.000 Fahrrad-Kilometer (etwa die Hälfte mit Anhänger, die andere Hälfte solo). In Summe haben mich meine Radreisen nun durch 66 Länder geführt, allein radfahrend habe ich dabei 80.000 Kilometer zurückgelegt. Dieses Mal mit kleinem Kind unterwegs gewesen zu sein war eine neue Herausforderung, wie eine Bereicherung. Und jetzt ist es genug? Gerade vor dem Start des Soloabschnitts dieser Tour war ich gespannt, ob ich noch mit der gleichen Begeisterung dabei sein kann wie früher. Ist die Faszination noch groß genug, um die Entbehrungen vergessen zu machen beziehungsweise in ein anderes Licht zu stellen? Ja! Lange Radreisen haben nichts an Faszination verloren. Ideen für Reiseziele gibt es immer noch reichlich. Schon unterwegs entstehen neue Pläne.
Zum Beispiel wollen wir eines Tages nochmal nach Australien. Eine Anreise per Fahrrad? Und zwischen Europa und Australien gibt es ja noch dieses und jenes. Wir, Denise und ich, können uns vorstellen eines Tages erneut auf große Tour zu gehen.

Wieder zu Hause

Die Luft ist raus – von Iran durch Armenien nach Georgien

Auf einer dreispurigen, kaum befahrenen Schnellstraße überhole ich auf dem etwa zwei Meter breiten Seitenstreifen einen langsam fahrenden PKW. Auch wenn hier mit 100km/h gefahren wird, hält es Autofahrer nicht davon ab, neugierig neben mir zu fahren, Fotos zu machen und ähnliches. Als ich den PKW gerade passiert habe, knallt es direkt hinter mir. Ich steuere mein Rad von der Straße, das Auto schiebt sich Zentimeter neben mir links vorbei, über mich ergeht ein Regen aus zerbrochenem Sicherheitsglas. Autoteile fliegen durch die Gegend. Ein weiteres Auto war offenbar mit hoher Geschwindigkeit von hinten aufgefahren. Beide Fahrzeuge sind völlig zerstört. Bei geöffneten Airbags haben es alle Insassen scheinbar heil überstanden. Mit weichen Knien sammle ich Glassplitter von mir und meinem Rad und setze meinen Weg fort. Puh, das war knapp. Das wäre ein Drama gewesen, auf den letzten Kilometern. …weiterlesen

Die Luft ist raus – von Iran durch Armenien nach Georgien

Iran – Eine Scheinwelt?

„Very important!“ – „Sehr wichtig!“, markiert mir der Beamte ein Feld auf dem von mir auszufüllenden Visa-Antrag am teheraner Imam Chomeini International Airport. Name und Telefonnummer eines Bürgen in Iran werden dort erfragt. Ich kenne niemanden hier. Von anderen Radreisenden hatte ich die Telefonnummer eines Ali aus Isfahan (auch Esfahan) als potenziellen Gastgeber erhalten. Also schreibe ich „Ali E.“ und eine erfundene Telefonnummer, die bezüglich Vorwahl und Länge mit der Nummer des existierenden Alis übereinstimmt. Ich will ihn nicht in die Sache verwickeln. 85,-US$ zahlen. Warten. Außer mir wartet hier niemand, und es macht mich nervös, daß der Beamte am Telefon beschäftigt ist. Versucht er, meinen Fantasie-Bürgen anzurufen? „Germany!“ – immer noch ist hier niemand anderes -, ruft er mich zu sich. „Welcome to Iran.“ Unerwartet mit freundlichem Lächeln überreicht er mir meinen Reisepaß mit 30-tägigem Visum. Hat er meine Schummelei längst durchschaut? …weiterlesen

Iran – Eine Scheinwelt?

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Rosinentour

„Radreisen ist ein Rosinenbrot, und ich esse nur die Rosinen.“, erklärt mir ein slowakischer Reiseradler seine Philisophie. Er reist in eine bestimmte Region in der Welt und radelt dann dort herum. Kontinentüberspannende Routen ziehen, ist seine Sache nicht. „Ich möchte das ganze Brot essen inklusive aller Rosinen.“, erläutere ich mein Ideal. Auf meinen Radreisen habe ich immer versucht, jeden Überlandkilometer lückenlos aus eigener Kraft zurückzulegen. Abstriche habe ich bisher nur gezwungener Maßen gemacht bei bürokratischen Hindernissen, durchgesetzt durch Polizei und Militär. Nun erreiche ich wieder eine bürokratische Hürde. …weiterlesen

Rosinentour